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Cellulite - Alptraum aller Frauen

BeitragVerfasst am: 20.03.2006, 10:11 Antworten mit Zitat
BlauesQ
Hantelträger
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Größe: 177 cm
Gewicht: 80 kg
Trainingsbeginn: 2005
Trainingsmethode: Masse
Anmeldungsdatum: 31.08.2005




So ich hab aus diversen Quellen mal das wichtigste zusammengefasst und in einen Abschnitt gebracht, da es anscheinend sehr viele Frauen haben...

Cellulite erkennen
Um Cellulite zu erkennen, gibt es einen einfachen Test: Man legt die Hände um den Oberschenkel, spreizt Daumen und Finger ab und schiebt mit gestreckten Fingern die Haut zusammen. Tauchen dann Runzeln, Dellen und Wellen auf, ist der Fall klar: Der ungebetene Gast Cellulite ist da.

Im zweiten Stadium erkennt man die Orangenhaut im Liegen oder Stehen bereits ohne Kneiftest. Sind die betroffenen Stellen druck- und schmerzempfindlich, handelt es sich um eine fortgeschrittene Cellulite, gegen die man unbedingt etwas unternehmen sollte.

Die Durchblutung fördern
Wechselduschen sind sehr wertvoll. Die Wechselduschen über mindestens drei Minuten mit jeweils drei Kalt- und Warmwasserdurchgängen durchführen. Erst mit dem Körperwarmenstrahl beginnen und beenden mit einem mäßig kühlen Strahl.

Ebenfalls sehr wirksam sind Massagen und Zupfmassagen. Dazu mit zwei Fingern eine Hautpartie anheben und wieder fallen lassen, so wird die Durchblutung gesteigert. Zum Bürsten sollte man eine grobe Massagebürste mit Holznoppen benutzen. Mit der Massage aufhören wernn sich die Haut rötet.

Trinken
Täglich mindestens 2 Liter stilles Mineralwasser oder Kräutertee trinken, denn dies hilft die Schlacken zu lösen.

Sport strafft Haut und Seele
Wichtigstes Hilfsmittel: Na klar Sport.
Denn: wo Muskeln sind, hat Cellulite kaum eine Chance.. Optimal ist ein körperliches Training durch Gymnastic mit speziellen Übungen für Po und Beine, Jogging, Seilspringen, Schwimmen und Radfahren. Wichtig ist allerdings, das bewegungsprogramm regelmäßig durchzuführen. Zehn Minuten täglich sind das Minimum.
Hier ein paar Übungen (Quelle: www.pascoe.de)




ÜBUNG 1
Stellen Sie sich mit gegrätschten und leicht gebeugten Beinen hin. Drehen Sie Ihre Füße nach außen, spannen Sie Ihren Po an und halten Sie Ihren Oberkörper gerade. Legen Sie Ihre Hände auf Ihre Oberschenkel. Beugen Sie Ihre Knie etwas weiter nach unten und gehen Sie wieder nach
oben. Atmen Sie bei der Abwärtsbewegung ein und beim Hochkommen aus. Führen Sie die Bewegung langsam aus und wiederholen Sie diese 30-mal. Achten Sie darauf, dass Sie während der gesamten Übung den Kopf gerade halten.



ÜBUNG 2
Knien Sie sich auf den Boden und stützen Sie sich seitlich mit dem rechten Arm ab. Winkeln Sie den linken Arm an und legen Sie ihre Hand auf die Hüfte. Strecken Sie das linke Bein aus und heben Sie es bis auf Hüfthöhe an. Federn Sie Ihr gestrecktes Bein im Wechsel 15-mal mit kleinen schnellen Bewegungen nach oben und 15-mal langsam. Wechseln Sie danach die Seite. Bitte achten Sie darauf, dass Sie während der gesamten Übung Ihren Po und Ihren Bauch angespannt lassen und nicht ins Hohlkreuz fallen. Der stützende Arm und das angehobene Bein bleibt während der gesamten Übung gestreckt.



ÜBUNG 3
Machen Sie einen großen Schritt nach vorne. Beugen Sie das vordere Bein im 90° Winkel und winkeln Sie das hintere Bein leicht an. Legen Sie Ihre Hände auf dem vorderen Oberschenkel ab.
Drücken Sie beide Beine tiefer nach unten und kommen Sie dann wieder hoch. Führen Sie diese Übung 15-mal auf jeder Seite durch und wiederholen Sie sie zweimal. Achten Sie darauf, dass der Körper während der gesamten Übung gerade bleibt und das Knie im 90° Winkel bleibt.




ÜBUNG 4
Legen Sie sich auf den Rücken, beugen Sie ihre Knie und legen Sie Ihre Arme seitlich an Ihren Körper. Winkeln Sie Ihre Füße an, so dass Sie nur mit den Fersen den Boden berühren. Schieben Sie das Becken langsam nach oben – bis Hüfthöhe – und wieder locker nach unten. Ihr Becken darf nicht den Boden berühren. Achten Sie darauf, dass Ihr Blick während der Übung an die Decke gerichtet ist und Sie nicht ins Hohlkreuz fallen. Führen Sie die Übung 20-mal durch und wiederholen Sie sie 3-mal.




ÜBUNG 5

Legen Sie sich auf den Rücken und lassen Sie Ihre Arme seitlich an Ihrem Körper ruhen. Ihr Kopf und Ihre Schultern bleiben am Boden. Heben Sie Ihre Beine an, so dass ein 90° Winkel entsteht und grätschen Sie sie nach außen. Die Knie sollten dabei nicht ganz gestreckt sein. Halten Sie die Spannung ca. 10 Sekunden. Danach die Beine leicht nach innen ziehen und wieder nach außen federn. Atmen Sie beim Beine grätschen ein und beim Zusammenführen der Beine aus. Machen Sie 20 Wiederholungen. Zwischen den Übungen können Sie die Beine kurz anwinkeln und pausieren. Achten Sie während der Übung darauf, dass Ihr Rücken fest am Boden bleibt.



Kieselsäure - ein Edelstein für das Bindegewebe
Der gesamte Silicium-Bestand des Menschen beträgt etwa ein Gramm. Eine besonders wichtige Rolle spielt es für das Bindegewebe: Silicium kommt dort in Form von Kieselsäure vor. Es kann Eiweiße miteinander vernetzen und führt auf diese Weise zu einer straffen Struktur des Bindegewebes.

Obst & Gemüse
Viel Obst und Gemüse (5x täglich) verzehren. Hilfreiche, Basenbildende Nahrungsmittel sind Blattsalate, Gemüse, Sprossen, Ananas, Aprikosen, Kartoffeln, Feigen, Molke, Oliven, Kichererbsen.

Genussmittel
Man sollte Genussmittel wie Kaffee, Softgetränke, Alkohol, Zigaretten meiden.

Wertvolles Vollkorngetreide
Silicium muss dem Körper regelmäßig zugeführt werden. Reichlich enthalten ist es in Hirse, Hafer, Weizen oder Kartoffeln. Da Silicium vor allem in den Randschichten des Getreidekorns sitzt, sollte man auf jeden Fall Vollkornprodukte bevorzugen.

Sehr effektiv erfolgt die Aufnahme von Silicium aus Silicium-Gel (silicea, Reformhaus), da die Kieselsäure hier in feinst verteilter Form vorliegt. Besonders gute Erfolge erzielt man mit einer Dreimonatskur oder regelmäßiger Einnahme. Aus Teeaufgüssen, Kieselerde und Heilerde kann der Körper Silicium nur sehr schlecht verwerten.
Silicium stärkt das Bindegewebe
Dellen und Wellen an Oberschenkel, Po und Bauch: Den meisten Frauen sind diese Symptome der "Orangenhaut" wohl bekannt und verhasst. Zwar ist Cellulite keine Krankheit, sondern ein rein kosmetisches Problem. Deshalb spricht man heute nicht mehr von "Zellulitis - die Endung -itis bezeichnet nämlich immer einen Entzündungsprozess - , sondern von Cellulite. Trotzdem ist die Orangenhaut für viele Frauen eine psychische Belastung.

Stark dehnbares Bindegewebe
Cellulite trifft fast nur Frauen - schätzungsweise 80 Prozent leiden daran. Ursache ist die besondere Struktur des weiblichen Bindegewebes: Es ist sehr elastisch, damit das Gewebe bei einer Schwangerschaft gut dehnbar ist. Außerdem ist die Fettschicht der Haut in bestimmten Regionen, etwa an Oberschenkel, Po und Bauch dicker als bei Männern. Der Haken bei der Sache ist: Fettzellen können sich zwischen die Fasern schieben und das Gewebe dehnen - so sehr, dass es bis nach außen hin sichtbar ist, und sich Dellen und Wellen auf der Haut zeigen.

Bei Männern ist das Bindegewebe viel stärker vernetzt; es besteht aus schrägen über Kreuz verlaufenden Kollagenfasern und vielen kleinen Fettkammern. Deshalb ist es nicht so stark dehnbar. Die Veranlagung zur Cellulite wird zwar vererbt, ausprägen kann sie sich jedoch erst, wenn verschiedene Faktoren zusammenkommen, die das Bindegewebe "aus dem Leim" gehen lassen. Dazu gehören Bewegungsmangel und falsche, zu fette Ernährung.

Das Bindegewebe braucht Silicium
Ein anderer wichtiger Faktor ist ein Mangel an Silicium. Kieselsäure, also Siliciumdioxid, ist für das Bindegewebe nämlich so wichtig wie Kalk für die Knochen. In gelöster Form ist Silicium Bestandteil des Bindegewebes. Es sorgt dort für die Vernetzung von Eiweißen - und genau das macht die Straffheit und Frische des Bindegewebes aus. Junge Menschen haben wesentlich höhere Konzentrationen an Kieselsäure im Bindegewebe als ältere.

Anders ausgedrückt: Mit Silicium läßt sich die Haut glätten. Da der Siliciumgehalt in der Nahrung stark schwankt, sind Nahrungsergänzungsmittel, die Silicium in Form von Kieselsäure enthalten, ideal für eine Straffung der Haut. Besonders gut kann der Körper Silicium aus Kieselsäure (silicea, Reformhaus) verwerten.

Schwaches Bindegewebe, Bänderschwäche, Haarausfall - Fehlt dem Körper Silicium?
Silicium sorgt für eine straffe Vernetzung der Bindegewebszellen: Es ermöglicht eine günstige Wasserbindung und lässt Eiweiß-Bausteine quellen. Fehlt es, kann es zur Bindegewebsschwäche kommen. Sichtbare Folge sind die unschönen Dellen auf der Haut.

Krank durch Siliciummangel?
Ein schwaches Bindegewebe ist aber nicht nur ein kosmetisches Problem: Auch Haarausfall, brüchige Nägel, welke Haut, Haltungsschäden, Plattfüße und Bandscheibenschwäche können mit einem Mangel an Silicium zusammenhängen.
Ebenso die Abwehrkraft gegen Infektionen: "Schwächelt" das Bindegewebe, leidet auch das Immunsystem: Silicium fördert nämlich die Bildung wichtiger Immunzellen, etwa der Phagozyten, das sind Fresszellen, die Bakterien, Viren und andere Eindringlinge vernichten.
Silicium erfüllt auch Aufgaben in anderen festen Körperstrukturen: Es ist zusammen mit Vitamin D, Phosphor und bestimmten Hormonen an der Aufnahme von Calcium aus der Nahrung beteiligt und ist daher für den Stoffwechsel und die Festigkeit von Knochen und Zähnen wichtig.
Das Spurenelement steckt vor allem in Vollkornprodukten aus Hirse oder Hafer. Und auch eine zusätzliche Einnahme von Silicium-Gel aus dem Reformhaus (silicea) kann dazu beitragen, das Bindegewebe zu stärken und zu stützen.
Kieselsäure allein glättet das Bindegewebe allerdings nicht. Will man die Cellulite in den Griff bekommen, sind Gewichtsreduktion, gesunde Ernährung und Bewegung notwendige Maßnahmen.

Inwieweit helfen kosmetische Produkte?
Stiftung Warentest testete 3/96 und 4/99 Cellulite-Mittel. Alle getesteten Mittel schnitten mangelhaft ab. Auch mitgetestete Massagegeräte erhielten die Note "mangelhaft" für ihre Wirksamkeit gegen Cellulite.

Als letzter Ausweg unters Messer?
Zeigen sich trotz aller Anstrengungen keinerlei Erfolge, bleiben zur Wiedererlangung straffer Haut letztlich nur noch chirurgische Maßnahmen. Doch Wunder darf man sich auch von diesen nicht erwarten.
Am häufigsten kommen verschiedene Arten der Fettabsaugung (Liposuktion) zur Anwendung. Dadurch verschwindet ein erheblicher Teil des Depotfetts von den Hüften. Die Körpersilhouette wird zwar sichtbar schmaler, Dellen und Erhebungen einer Orangenhaut aber bleiben. Wenn sehr große Fettmengen abgesaugt werden, kann zusätzlich eine Straffung der erschlafften Haut nötig werden (Lifting).
Ein weniger belastendes Verfahren ist die Zellulipolyse. Zwischen zwei in die Haut eingestochenen Nadeln soll ein elektrisches Spannungsfeld Unterhautfett in seine Bestandteile zerlegen. Diese Methode zeigt bei 70 bis 80 Prozent der Frauen Wirkung, allerdings erst nach einer dreimonatigen Behandlungsdauer mit wöchentlichen Sitzungen. Nur speziell ausgebildete Ärzte sollten dieses Verfahren durchführen.
Einige Therapien zielen auf die Anregung des Stoffwechsels und einen verbesserten Lymphabfluss. Saugpumpenmassagen und Lymphdrainagen sind unterstützend sinnvoll. Die Anwendungen sind aber nur erfolgreich, wenn ausgebildete Masseure oder Physiotherapeuten sie anwenden. Elektrische Heimgeräte für diesen Zweck ernteten allesamt das Testurteil "mangelhaft".
Für alternative Therapien wie Bodywrapping, Reflexzonentherapie, Hitzetherapie etc. steht der Wirksamkeitsbeweis noch aus - Experten bezweifeln jedoch, dass er je erbracht werden kann.

Literatur




ISBN 3-581-66640-5



ISBN 377424331X



ISBN 3891245394


Zuletzt bearbeitet von BlauesQ am 20.03.2006, 13:28, insgesamt einmal bearbeitet

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BeitragVerfasst am: 20.03.2006, 10:42 Antworten mit Zitat
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Danke, es passte grad da meine Freundin auch vorbeugen will Lächeln

Wäre eventuell nen Beitrag fürs Lexikon wenn wir nur mehr Frauen hier hätten Mr. Green

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